Corporate Design ist so wertvoll, wie die Sache mit der Freundschaft

Freundschaft ist eine Bindung, die mit Sympathie beginnt und durch Vertrauen wächst. Vertrauen bedeutet Berechenbarkeit durch gewachsenes Wissen. Das gilt im Privaten, wie auch für die persönliche Verbundenheit zu Unternehmen und Marken.

Corporate Design und Vertrauen

Um Sympathien zu wecken und Vertrauen aufzubauen wird das Corporate Design entwickelt. Es erzeugt, ähnlich wie unsere Kleidung, ein authentisches Bild, das jeder versteht. Das Zusammenspiel aus Signet, Farben, Bildsprache, Typografie und Proportionen wirkt auf subtile Weise und sehr nachhaltig. Mit diesen Mitteln transportiert Corporate Design die Firmenphilosophie und die Produktidee.

Freunde erkennen

Vor allem aber sorgt das Corporate Design dafür, dass man seinen "Freund" wieder erkennt. Es ist das optische Versprechen auf die Eigenschaften der Marke, der man vertraut. Corporate Design ist kein schneller Flirt, sondern eine langfristige, vertrauensbildende Maßnahme, die behutsam weiterentwickelt und gepflegt werden sollte.

 

Und es gibt noch viele weitere Punkte, die für Corporate Design sprechen:

Die Selbstreflexion im Entwicklungsprozess zum Beispiel, interne und externe Synergieeffekte, die Wertsteigerung eines Unternehmens und seiner Marken.

Alle Globalplayer sind dafür schöne Beispiele.

Grundlage für die die beste Werbung

Der spontane Kaufimpuls, wie im Supermarkt, steht bei der langfristigen Imagebildung nicht im Vordergrund. Das Design signalisiert nicht nur Kunden, sondern auch Partnern und – oft unterschätzt – den eigenen Mitarbeitern, was und welche Werte ein Unternehmen und seine Marke vertritt. Darum ist Design weit mehr als eine attraktive Oberfläche. Es ist Grundlage für die die beste Werbung.



Design und Glücksmomente

Glück ist ein mächtiger Begriff. Aber das, was zum Thema Glück auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußt, ist relativ einfach zusammengefasst: Durch eine Endorphin-Ausschüttung belohnt das Gehirn den Menschen mit Glücksmomenten, wenn er etwas für sein Überleben getan hat.

 

So eine Endorphin-Dosis kann zum Beispiel auch beim Ansehen schöner Dinge entstehen.

Ohne großen Aufwand entschlüsselt das Hirn Muster und erfreut sich am einfachen Aufnehmen von Inhalten. Das ist stressfrei, das Hirn darf sich ausruhen – und auch das ist eine Überlebensstrategie.

 

Das erklärt, warum sich Menschen nach Symmetrie, Harmonie und Wiederholungsstrukturen sehnen: Sie sind leicht zu erkennen und logisch – und geben dem Hirn eine Atempause.

 

In dem Sinn nutzen wir Design: Gutes Design hilft zu verstehen. Es beschreibt auf möglichst einfache Weise, wofür etwas gut ist und wie es funktioniert. Und es macht, bewusst oder unbewusst, Vorgänge einfacher. Gutes Design entspannt!

 

So ist zum Beispiel ein gut typografierter Text besser lesbar als ein schlecht gesetzter Buchstabenhaufen; ein durchdachtes, gut komponiertes Bild leichter verständlich als ein zufälliger Schnappschuss.

 

Und da liegen Design und Glück doch schon ganz nah beieinander.

Form follows Function

Die Design-Binsenweisheit, dass die Gestaltung immer ihrem Zweck folgt, gilt bis heute. Der Aufsatz des Architekten Louis Sullivan, in dem das berühmte Zitat vorkommt, ist so klangvoll, dass wir es hier gerne zeigen wollen:
 
»Es ist das Gesetz aller organischen und anorganischen, aller physischen und metaphysischen, aller menschlichen und übermenschlichen Dinge, aller echten Manifestationen des Kopfes, des Herzens und der Seele, dass das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist, dass die Form immer der Funktion folgt … Ob es der gravitätische Adler in seinem Flug oder die geöffnete Apfelblüte, das sich abplagende Arbeitspferd, der anmutige Schwan, die sich abzweigende Eiche, der sich schlängelnde Strom an seiner Quelle, die treibenden Wolken, die überall scheinende Sonne ist, die Form folgt immer der Funktion, und das ist das Gesetz.«